KoopLab: Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung

Ankunftsquartiere gemeinschaftlich entwickeln

Die steigende Diversität in deutschen Städten erfordert neue Lösungen zu Fragen des sozialen Zusammenhalts. Können Freiräume zu einem Zusammenleben beitragen, das von Dialog und nachbarschaftlicher Verbundenheit geprägt ist?

Von dieser Frage geleitet, erprobt KoopLab innovative Methoden der kooperativen Freiraumentwicklung, die Bewohnerinnen und Bewohner an drei Projektstandorten zusammenbringen sollen. Wissenschaft, Stadtplanung, Wohnungsgesellschaften, Stadtverwaltungen und zivilgesellschaftliche Vereine arbeiten gemeinsam für das Projekt. Der räumliche Fokus von KoopLab liegt auf sogenannten Ankunftsquartieren, die von sozialer Benachteiligung, Migration und einer hohen Wohndichte geprägt sind. Die Beteiligten des Projektes werden wohnungsnahe Grün- und Freiräume gemeinschaftlich gestalten und entwickeln. Dadurch hoffen wir, Teilhabemöglichkeiten in Ankunftsquartieren zu fördern und zu einer ökologischen Aufwertung der Quartiere beizutragen.

Fallstudien

In drei ausgewählten Kommunen will KoopLab Projektstandorte mit Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinschaftlich entwickeln, um mehr über die Potenziale von Freiräumen zu lernen.

Universität Osnabrück
IMIS - Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien
HELMHOLTZ - Zentrum für Umweltforschung - UFZ
ILS - Institut für Landes- und Entwicklungsforschung gGmbH