Austausch gesucht: Ankunftsquartiere im internationalen Vergleich

 

KoopLab Mitglieder planen eine Reihe von Treffen zum Thema „Ankunftsquartiere im internationalen Vergleich“ nach aufschlussreicher Diskussion auf der diesjährigen Konferenz des interdisziplinären Forschungsnetzwerks IMISCOE (International Migration, Integration and Social Cohesion in Europe) in Barcelona, 2.-4. Juli, 2018.

 

Teammitglieder Heike Hanhörster, Antonie Schmiz und Charlotte Räuchle diskutierten die Spezifika von „arrival neighbourhoods“ in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern im Rahmen des IMISCOE Workshops „The immigration of refugees and the emergence of new arrival spaces“. Der Workshop wurde geleitet von Christine Barwick, Centre Marc Bloch Berlin, und Camille Gardesse, Ecole d’Urbanisme de Paris, Lab’Urba.  An der Diskussion beteiligten sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern, z.B. aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Österreich.

 

Basierend auf den Erfahrungen der unterschiedlichen Forschungsprojekte wurde im Laufe der Diskussion deutlich: Ankunftsräume sind kein ausschließliches Phänomen von Großstädten und Metropolräumen. Sie lassen sich auch in kleineren Städten identifizieren. Darüber hinaus handelt es sich häufig um kleinräumige Strukturen, die sich nicht auf der Ebene von Quartieren, sondern teils auf der räumlichen Ebene bestimmter Straßenzüge niederschlagen.

 

Der Workshop bildete den Auftakt zu einer Reihe von weiteren Treffen zu Ankunftsquartieren im internationalen Vergleich. Bei Interesse an einem Austausch oder der Teilnahme an weiteren Treffen freuen wir uns über Nachrichten an heike.hanhoerster@ils-forschung.de.

Universität Osnabrück
IMIS - Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien
HELMHOLTZ - Zentrum für Umweltforschung - UFZ
ILS - Institut für Landes- und Entwicklungsforschung gGmbH