Der Umgang mit den aktuellen Einschränkungen durch Corona in Hannover-Sahlkamp

Hannover, 07.05.2020

Auch der Verbundstandort Hannover-Sahlkamp muss im Frühjahr 2020 auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren. Verbote von Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten schränken besonders die Internationalen Stadtteilgärten ein, weshalb unsere Planungen als Team nun zwei Ziele verfolgen: Einerseits sollen kurzfristig trotzdem die Bewohner_innen des Stadtteils erreicht und das Fortbestehen des KoopLab-Projektes kommuniziert werden. Andererseits bereiten wir uns darauf vor, im späteren Verlauf des Jahres in Aktion zu treten und die vorerst auf unbestimmte Zeit verschobenen Veranstaltungen sobald wie möglich nachzuholen.

Konkret heißt das bspw., dass eine eigentlich für den April geplante Ausstellung mit Portraits von Bewohner_innen des Sahlkamps sowie zur Stadtteilgeschichte nun nicht in den Ausstellungsräumen im Hannoveraner „Pavillon“ stattfinden kann, sondern stattdessen stückweise im öffentlichen Raum direkt im Sahlkamp ausgestellt werden soll.

Um auch persönlich mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und mehr über den veränderten Alltag im Sahlkamp zu erfahren, werden wir zudem Telefoninterviews durchführen. Besonders interessiert uns, wie Bewohner_innen aktuell ihren Freiraum nutzen und ob sie seine Bedeutung anders wahrnehmen als vor der Corona-Pandemie.

Um in der zweiten Jahreshälfte Aktionen wie eine Bauwagen-Themenwoche im Stadtteilpark, ein weiteres Balkonkonzert oder ein Fassaden-Mapping im öffentlichen Raum veranstalten zu können, stehen wir schon jetzt im engen Kontakt mit den Akteuren und Verwaltungen vor Ort, um soweit wie möglich Vorbereitungen zu treffen.

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